Update: Welche Geschäfte dürfen noch geöffnet haben, welche nicht?

Grundsätzlich gilt für die Öffnung:

Betriebe und Einrichtungen mit Kundenverkehr in geschlossenen Räumen haben darauf hinzuwirken, dass im Rahmen der örtlichen Gegebenheiten der Zutritt gesteuert und Warteschlangen vermieden werden. Insbesondere ist darauf hinzuwirken, dass ein Abstand von möglichst 2 Metern, mindestens 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind.

In den Hinweisen zur Corona-Verordnung (Stand: 19.05.2020) gibt es zur Klärung, welche Geschäfte noch geöffnet haben dürfen, eine Übersicht. Demnach dürfen folgende Geschäfte weiter, unter Berücksichtigung evtl. Einschränkungen generell geöffnet haben:

  • Abhol- und Lieferdienste einschl. solche des Onlinehandels, auch für Gaststätten und ähnliche Einrichtungen
  • Anbieter von Freizeitaktivitäten im Freiluftbereich
  • Änderungsschneiderei
  • Annahmestellen für Toto-Lotto Scheine
  • Apotheken
  • Augenoptiker
  • Außer-Haus-Verkauf von Gaststätten, Cafés und Eisdielen
  • Autovermietung, Car-Sharing
  • Bäckereien/Konditoreien (inkl. Bewirtung zum Verzehr an Ort und Stelle)
  • Banken und Sparkassen
  • Baumärkte
  • Baustoffstandorte
  • Beherbergungsbetriebe, Ferienwohnungen, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze (ausschließlich zu geschäftlichen, dienstlichen oder in besonderen Härtefällen auch zu privaten Zwecken)
  • Besen- und Straußenwirtschaften, sofern sie zubereitete Speisen anbieten
  • Betriebskantinen (ohne Bewirtung externer Gäste)
  • Bestatter
  • Bogen-Parcours (im Freiluftbereich)
  • Bootsverleih
  • Brennstoffhandel
  • Bungee-Sprunganlagen
  • Campingplätze für Personen mit dortigem Erstwohnsitz
  • Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger
  • Drogerien mit Verkauf von Lebensmitteln oder Getränken
  • Einzelhändler für Gase, insbesondere für medizinische Gase
  • Ersatzteilverkauf in Werkstätten, Autoteile- und Zubehörverkauf
  • Fahrrad-, Segway-, Quadverleih
  • Fahrradwerkstätten
  • Fallschirmspringen, Gleitschirmfliegen
  • Ferienwohnungen und vergleichbare Wohnungen, soweit eine Selbstversorgung ohne die Benutzung von Gemeinschaftseinrichtungen erfolgt
  • Fotografendienstleistungen (insbes. Pass-, Werbe- und Produktfotografie)
  • Freie Berufe (Ärzte, Rechtsanwälte, Steuerberater, Architekten, etc.)
  • Freiluft-Sportanlagen für Sportaktivitäten ohne Körperkontakt (Golf, Tennis, Bogenschießen, usw. mit max. 5 Personen pro 1000 qm)
  • Friseure
  • Fußpflege (medizinisch und kosmetisch, auch mobil)
  • Gärtnereien
  • Gartenbaubedarf
  • Geführte Touren zu touristischen Zwecken (auch mit Fahrrad, Boot, Segway, Quad, Tieren, etc.)
  • Getränkemärkte
  • Großhandel
  • Hofläden
  • Hörgeräteakustiker
  • Kaminkehrer
  • Kfz-Werkstätten
  • Kioske
  • Kletterparks/Kletteranlagen/Hochseilgärten/Baumwipfelpfade (im Freiluftbereich)
  • Landhandel mit Dünger, Pflanzenschutz, Saatgut landwirtschaftlichen Maschinen, Ersatzteilen usw.
  • Landmaschinenreparatur, Landmaschinenersatzteile
  • Lebensmitteleinzelhandel
  • Lebensmittelspezialgeschäfte im weiteren Sinne (z. B. Tee-, Kaffee und Süßwarenhandel, Nahrungsergänzungsmittel), ohne Ausschank und Verkostung von Getränken
  • Lohnsteuerhilfevereine
  • Makler
  • Metzgereien (inkl. Bewirtung zum Ver-zehr an Ort und Stelle)
  • Minigolfanlagen im Freiluftbereich
  • Mobile Verkaufsstände für Lebensmittel ohne Tische und Sitzgelegenheiten (Eis, Pommes, Würstchen, Kaffee, usw.)
  • Mountainbike-Parcours im Freiluftbereich
  • Musiklehrer nach Vorgaben des Kultusministeriums
  • Orthopädieschuhmacher
  • Outlet-Center
  • Paintball-Anlagen im Freiluftbereich
  • Pfandleihhäuser, nur Pfandannahme
  • Poststellen, Postagenturen und Paketstationen (auch in Partnerfilialen, bei denen für das Kerngeschäft ein Öffnungsverbot besteht)
  • Raiffeisenmärkte
  • Reifenservice
  • Reisebüros
  • Sanitätshäuser
  • Schuh- und Schlüsselreparatur
  • Servicestellen von Telekommunikationsunternehmen
  • Sommerrodelbahnen
  • Speisewirtschaften im Sinne von § 1 Abs. 1 Nr. 2 Gaststättengesetz. Dazu gehören z. B. auch Cafés und Eisdielen. Ausreichend sind die Erlaubnis zum Betrieb einer Speisewirtschaft oder eine entsprechende Gewerbeanzeige, sofern der Betrieb nicht erlaubnispflichtig ist.
  • Spezialisierte Baustoffhändler für Farben, Bodenflächen usw.
  • Sportkurse im Freien
  • Stördienste aller Art, insbes. Schlüsseldienste
  • Tankstellen
  • Textilreinigung
  • Tierbedarf
  • Tiergesundheitsdienstleistungen (z. B. Physiotherapie und Veterinär)
  • Tiersalons (z. B. Hundesalons)
  • Tiertraining in Freiluftsportanlagen mit max. 5 Personen pro 1000 qm Fläche)
  • Verkauf von Jägereibedarf
  • Verkehrsdienstleistungen aller Art einschl. Taxen
  • Verkaufsautomaten
  • Verkaufsstände außerhalb geschlossener Räumlichkeiten mit Vertrauenskassen
  • Versicherungsbüros
  • Warenlieferung und Montage
  • Waschsalons
  • Waschstraßen und Selbstwaschanlagen
  • Wein- und Spirituosenhandlungen
  • Wochenmärkte, Verkaufsstände für landwirtschaftliche Erzeugnisse
  • Zeitungen und Zeitschriften

Nicht geöffnet haben dürfen:

Diese Geschäfte Einrichtungen müssen schließen/diese Dienstleistungen dürfen nicht erbracht werden. Die Aufzählung ist nicht abschließend. Es gilt die Corona-VO:

  • Anbieter von Freizeitaktivitäten im Indoorbereich (Öffnung ab 29. Mai)
  • Beherbergungsbetriebe, Ferienwohnungen, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze zu touristischen Zwecken
    (Öffnung ab 29. Mai; bereits geöffnete Bereiche siehe grüner Bereich)
  • Besen- und Straußenwirtschaften, sofern sie zubereitete Speisen anbieten (Öffnung ab 18. Mai)
  • Bogen-Parcours im Indoorbereich (Öffnung ab 29. Mai)
  • Fitnessstudios, Tanzschulen und ähnliche Einrichtungen (Öffnung ab 2. Juni*, derzeit nur Kurse im Freien möglich)
  • Freizeitparks (Öffnung ab 29. Mai)
  • Hotels zu touristischen Zwecken (Öffnung ab 29. Mai)
  • Indoor-Sportanlagen (Öffnung ab 2. Juni*)
  • Kletterparks/Kletteranla-gen/Hochseilgärten im Indoor-bereich (Öffnung ab 29. Mai)
  • Koch- und Grillschulen
  • Minigolfanlagen im Indoorbereich (Öffnung ab 29. Mai)
  • Mountainbike-Parcours im Indoorbereich (Öffnung ab 29. Mai)
  • Paintball-Anlagen im Indoorbereich (Öffnung ab 29. Mai)
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • Reine Schankwirtschaften, Bars, Kneipen, Clubs, Diskotheken und Shisha-Bars
  • Reisebusse im touristischen Verkehr

*vorbehaltlich entsprechender rechtlicher Regelung aufgrund der aktuellen Infektionslage

Soforthilfe Corona

Das Land hat jetzt die Soforthilfen des Bundes für Soloselbständige, kleine Unternehmen, Freiberufler und Landwirte erfolgreich in das bereits laufende Landesprogramm integriert.

Seit Donnerstag, 9. April 2020, sind die Corona-Soforthilfen auch für die Land- und Forstwirtschaft geöffnet.

Neue Formulare sind verfügbar. Bereits vorliegende Anträge werden weiter bearbeitet.

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/soforthilfe-corona/

oder

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/soforthilfen-auch-fuer-die-land-und-forstwirtschaft/

Soforthilfe-Antrag für Unternehmen und Selbstständige

Wenn Sie als Unternehmer/in oder Selbstständige/r in der Region Stuttgart tätig und von der Corona-Krise wirtschaftlich betroffen sind, finden Sie hier das Vorgehen zur Soforthilfe in drei Schritten aufgezeigt.Für die Bearbeitung der Soforthilfe-Anträge sind AUSSCHLIESSLICH das Wirtschaftsministerium, die baden-württembergischen IHKs und HWKs, sowie die L-Bank zuständig!

Weitere Informationen

Kontakt:

Corona-Hotline: 0711 2005-1677, 0711 2005-601464 (Fax)
email: corona-hilfe@stuttgart.ihk.de