Nicht alle Kinder können am 18. Mai zurück in die Betreuung

Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege können vom 18. Mai 2020 an die Betreuung schrittweise in Richtung eines eingeschränkten Regelbetriebs ausweiten. Dies wurde in den letzten Tagen bereits ausgiebig in der Presse verkündet.

Das Kultusministerium hat in der beifügten Pressemitteilung nun klargestellt, dass es nicht möglich sein wird, dass alle Kinder am 18. Mai in die gewöhnte Betreuung zurückkommen können.

Weiterhin ist es coronabedingt nicht möglich alle Betreuungsbedarfe- und wünsche der Eltern zu erfüllen.

Eckpunkte für Umsetzungskonzepte
– Anzahl der Kinder: Maximal zulässig ist die Hälfte der in der Betriebserlaubnis genehmigten Gruppengröße, das heißt: nur maximal 50 Prozent der Kinder können jeweils gleichzeitig vor Ort betreut werden.
– Vorrang haben weiterhin die Kinder, die bereits in der erweiterten Notbetreuung betreut werden, sowie Kinder, bei denen ein besonderer Förderbedarf besteht.
– Die darüber hinaus gehenden Betreuungskapazitäten sollen für ein zeitweises, gegenüber dem Normalbetrieb reduziertes Angebot für weitere Kinder genutzt werden, die die Einrichtung vor der Schließung besucht haben. Um möglichst viele Familien und Kinder in die Betreuung einbeziehen zu können, bieten sich Konzepte an, die zum Beispiel ermöglichen, dass Kinder in festen Gruppen abwechselnd an einzelnen Wochentagen in die Kita kommen können. Gemeinsames Ziel muss sein, möglichst allen Familien und Kindern zumindest zeitweise eine Betreuung anbieten zu können.
– Kindertagespflegestellen: Voraussetzung ist, dass die Betreuung in konstant zusammengesetzten Gruppen stattfindet. Das bedeutet, dass ein Betreuungsplatz nicht von mehreren Kindern geteilt werden kann (Platzsharing).
– Voraussetzung ist, dass der Gesundheitsschutz vor Ort gewährleistet ist. Der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg, die Unfallkasse Baden-Württemberg und das Landesgesundheitsamt Baden- Württemberg haben hierfür Schutzhinweise für Kindertageseinrichtungen entwickelt, die umgesetzt werden müssen.

Konkretisiert werden sollen diese Eckpunkte erst durch die folgende Neufassung der Coronaverordnung.

Über die Umsetzung in den Gäufeldener Einrichtungen wurden am 15.05.2020 Elternbriefe an alle Betroffenen versandt. Diese sollten spätestens Anfang nächster Woche alle Eltern/Personensorgeberechtigten erreichen. Sollten bei Ihnen keine Informationen angekommen sein, dürfen Sie sich gerne direkt in Ihrer Einrichtung, bei Jana Mast (07032/7802-113) oder bei Claudia Thäsler (07032/7802-136) melden.